From the monthly archives: Juni 2011
  1. Welche Begriffe verbinden Sie spontan mit der DDR ?
    Plaste, Mokkafix, Patenbrigade, Karl-Marx-Stadt.
  2. Woran erinnern Sie sich besonders gern?
    Gemeinsamkeit. Ich hab mich oft aufgehoben gefühlt. Bei Problemen gab es auch im Betrieb Unterstützung.
  3. Woran denken Sie ungern zurück?
    Schlangestehen. Wenig Obst.  Betteln bei Handwerkern.
  4. Wie verlief Ihr Berufsweg?
    Schule, Lehre, Laborantin.
  5. Was haben Sie in der Freizeit getan?
    Um die Kinder gekümmert, solange sie es brauchten. Wandern. Hausgemeinschaftsfeten, Theateranrecht (einmal im halben Jahr? Ich weiß es nicht mehr.)
  6. Wen aus der DDR verehren Sie besonders und wofür?
    Nicht die, die hysterisch in Prag  ihre Kinder über den spitzen Zaun geworfen haben wegen der “Freiheit”.
  7. Was hat Ihre DDR-Vita besonders geprägt?
    Beruf und Familie haben zusammengepasst. Kleines, andauerndes Glück. Das Gefühl, bei Auslandsreisen in die “Bruderländer” wegen dem fehlenden Westgeld Touristen dritter Klasse zu sein. “Unverbrüchliche Freundschaft zur Sowjetunion” auf dem Papier und im Leben möglichst nichts mit zu tun haben wollen.
  8. War das Verhältnis von Männern und Frauen zueinander anders als heute?
    Weniger Konkurrenz, weniger Porno, mehr Sex.
  9. Welche Meinung hatten Sie 1990 zur Wiedervereinigung?
    Klare Sache… ein Kanzler von der SPD …was kann schon schief gehen.
  10. Welche Meinung haben Sie heute zum vereinten Deutschland?
    Schade, dass nach gewonnener Wahl alles aus dem Osten nichts mehr wert war. Auch die Menschen nicht, wenn sie nicht Pfarrer waren oder in der Blockpartei.
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