Ein Warenhausdirektor und ein Schriftsteller tauschen die Rollen, überzeugt davon, dass ja nicht so schwer sein kann, was der andere da macht. Rolf Ludwig, unvergessen, spielt die Zwillinge und schafft es, jedem eigene Züge zu verleihen und dabei immer der Schelm zu sein, als den ihn seine Verehrer schätzen. Die 1973 entstandene Geschichte an sich ist wenig originell, aber die Umsetzung erfreut mit satirischen Seitenhieben gegen DDR-”Versorgungsengpässe”, mit viel 70er-Jahre-Kolorit, Moritaten-Gesang und hübschen Einfällen, wie der Darstellung der Schauspieler auf einer “Straße der Besten” beim Abspann. Dass auch alle sonstig an der Produktion Beteiligten mit Fotos gewürdigt werden, ist mir auch von keinem anderen Film in Erinnerung.

Da der Film in Ihrer Videothek um die Ecke kaum angeboten wird und die Zahl der Fernsehsender, die ihn ausstrahlen könnten, nicht eben groß scheint: Gebraucht gibt es ihn ab 6 Euro, eine angemessene Investition in ein Stück schwarzweiße Vergangenheit.  Rolf Hoppe spielt auch noch mit.

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